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Sinnvolle Hautkrebsvorsorge – Hautscreening – eine Investition in Ihre Gesundheit

Die Haut ist nicht nur eines der größten Organe des Menschen, sie ist als Grenze zur Umwelt auch vielen Belastungen ausgesetzt, die auf lange Sicht schädliche Folgen haben können. Wie bei keinem anderen Organ ist neben Schutz und Pflege der Haut auch eine regelmäßige Untersuchung relativ leicht möglich. Dabei wird das Risiko für die Entstehung von Hautkrebs beurteilt, und (potentiell) bösartige Hautveränderungen können entdeckt werden.

Wir unterscheiden die 3 häufigsten Arten von Hautkrebs:
Basalzellkarzinom (Basaliom)
Plattenepithelcarcinom
Malignes Melanom

Eine der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs und insbesondere für die gefährlichste Form, das Melanom (= schwarzer Hautkrebs) , ist die Sonnenbestrahlung. Es ist klar, dass auch der Hauttyp hier eine Rolle spielt (hellhäutige Menschen vertragen weniger Sonne als dunkelhäutige), aber auch erbliche Faktoren sowie die Anzahl bereits vorhandener Muttermale und die Anzahl erlittener Sonnebrände sind hier von Bedeutung.

Das fachärztliche Screening gibt Ihnen eine Momentaufnahme Ihres Hautzustandes: unter Berücksichtigung Ihres Hauttyps und allfälliger Vorschäden ist es aber sinnvoll, in regelmäßigen Abständen Untersuchungen durchführen zu lassen, ähnlich der Vorsorgeuntersuchungen für Brust – oder Prostatakrebs.

Bei den dermatologischen Untersuchungen werden pigmentierte und nicht pigmentierte Hautveränderungen beurteilt. Als wertvolles diagnostische Hilfsmittel wird für suspekte Läsionen ein Auflichtmikroskopiegerät bzw. eine Epiluminiszenzlupe (ein Gerät, mit der die oberste Hautschicht gleichsam durchsichtig gemacht werden kann) verwendet werden. Weiters werden auffällige Veränderungen mittels Epiluminiszenz digital fotografiert und   abgespeichert und stehen dann für eine spätere Vergleichsuntersuchung zur Verfügung.

Ich empfehle Folgendes :
Jede neu entstandene oder rasch wachsende muttermalartige Veränderung, die ungewöhnlich – anders als Ihre anderen Muttermale – aussieht, ist es wert, genauer untersucht zu werden.

Falls vom Hautarzt eine bösartige Veränderung festgestellt wird, sollte diese (wenn möglich, ambulant) chirurgisch entfernt werden. Dabei erfolgt auch eine histologische (mikroskopische) Untersuchung des entfernten Muttermals.

Denn die frühzeitige Entdeckung bedeutet beim Hautkrebs eine Heilung durch rasche Entfernung .
Und dies ist die wirklich gute Nachricht, die am Ende meiner Überlegungen zu Ihrem Hautscreening steht.

Was können Sie selbst noch zur Ergänzung der Vorsorgeuntersuchung beim Hautarzt tun?

Die meisten Muttermale und Pigmentflecken verändern sich im Laufe der Zeit, in der Regel wird Ihre Anzahl mit zunehmendem Alter größer. Eine Selbst- oder Partneruntersuchung unter Zuhilfenahme eines Spiegels, z.B. vor und nach der Sommersaison ist sehr sinnvoll. Dabei gilt ein auch für den Laien leicht verständliches Beurteilungssystem: die sog. ABCD – Regel :

A= Asymmetrie : die pigmentierte Hautveränderung ist in Ihrer Form asymmetrisch
B = Begrenzung : es finden sich unregelmäßige Ränder und Ausläufer
C = Colorit : unterschiedliche Farben in einer Läsion
D = Dynamik : es wird eine (unregelmäßige) Größenveränderung beobachtet

Wenn Sie vorsichtig mit der Sonnen- und Solariumsbestrahlung umgehen, wird Ihre Haut es Ihnen in Zukunft danken – es werden weniger Pigmentveränderungen entstehen und die Haut altert weniger rasch. Vermeiden Sie unter allen Umständen Faktoren, die zur Entstehung von Sonnenbrand führen können (ungeschützter Aufenthalt in Tropen-, praller Mittags- oder Gebirgssonne).

 
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